Spenden für Australien Studenten in München ziehen für Kalender blank

Eigentlich wollten die Tiermedizin-Studenten der LMU in München mit dem Aktkalender ihre Abschlussfeier finanzieren. Dann wurde die Notlage in Australien aber zum Gesprächsthema unter den Kommilitonen.
Die Idee zum Aktkalender entstand bereits im Oktober und innerhalb von sechs Wochen waren zwei verschiedene Kalender produziert – einer mit männlichen und einer mit weiblichen Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das schreiben die Initiatoren auf der Internetseite ihres Projekts.
Anfangs stand die Idee, mit dem Kalender die Abschlussfeier des Tiermediziner-Jahrgangs zu finanzieren. Schnell einigten sich die Studierenden aber darauf, mit einem Teil der Einnahmen wohltätige Zwecke zu unterstützen. Das berichtet das Online-Portal "nordbayern". So kam es, dass der Verkauf verlängert wurde und 50 Prozent der Erlöse an eine australische Tierschutzorganisation gespendet werden, teilte Mit-Initiator Max Wieth der t-online.de-Redaktion auf Nachfrage mit.
Anfangs dachte Wieth, dass die Idee von seinen Kommilitonen abgewiesen wird, schreibt er auf der Internetseite, auf der die Studierenden den "Veti-Kalender" verkaufen. Schnell fand das Abschlussfeier-Team aber 37 Studierende, die sich bereitwillig ablichten ließen.
24 Fotoshootings zogen sie in kurzer Zeit währen des Prüfungsstresses durch und hatten mit dem Wetter, Waschbären und Leopardengeckos zu kämpfen, geben die Mit-Initiatoren Jule Ruß und Georg Düringer zu. Max Wieth ist stolz, auf das Projekt, auch weil es "sehr viel positive Rückmeldungen" gab.
- Kontakt mit den Kalender-Verantwortlichen
- LMU Veti Shop