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München

München: Hund Urax soll Rundfunkbeitrag zahlen


Kurioser Fall
ARD forderte Gebühren von Münchner Jagdhund

Von dpa, t-online
26.03.2025Lesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:250326-935-509014Vergrößern des Bildes
Jutta Zedelmaier und ihr Jagdhund Urax: Der Vierbeiner soll den Rundfunkbeitrag zahlen. (Quelle: Leonie Asendorpf)
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In München sorgte ein kurioser Fall für Aufsehen: Der Jagdhund Urax soll Rundfunkgebühren zahlen. Seine Besitzerin reagiert prompt.

Eine Hundehalterin aus München hat ein ungewöhnliches Schreiben bekommen: Sie sollte für ihren Vierbeiner den Rundfunkbeitrag zahlen. Besitzerin Jutta Zedelmaier antwortete daraufhin an den Beitragsservice von ARD ZDF Deutschlandradio: "Mein Hund Urax vom Paradies hat mir glaubhaft versichert, keine Firma und/oder Betriebsstätte zu betreiben und weigert sich deshalb auch, einen Rundfunkbeitrag zu zahlen." Das berichtete die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch (26. März).

Wie kam es zu dem Missverständnis? Zedelmaier vermutet, dass der Vorgang auf die Internetseite zurückzuführen sei, die sie für ihren ungarischen Magyar Vizsla eingerichtet hatte. Sie glaubt, der Beitragsservice habe den Hund als Unternehmer eingestuft und ihm daraufhin einen Fragebogen geschickt.

Rüde hat kein Interesse an Fernsehrpogrammen

"Sein einziger Arbeitsplatz ist sein Jagdrevier und dieses ist ganz ohne jede Anbindung an Rundfunk und Internet", schrieb Zedelmaier in ihrer Antwort auf den Fragebogen. Dieser enthielt unter anderem Fragen zu Betriebsstätten und Rundfunkgeräten.

Laut Zedelmaier zeigt der neun Jahre alte Rüde keinerlei Interesse an bewegten Bildern. Als Welpe habe er einmal eine Tiersendung im Fernsehen gesehen und neugierig hinter das Gerät geschaut – jedoch nichts gefunden. Seitdem verschmähe er jegliche Fernsehbilder.

Der Beitragsservice reagierte mit Humor: "Einen Rundfunkbeitrag muss der Vierbeiner selbstverständlich nicht entrichten", zitiert Ippen Media einen Sprecher. Die Anschrift sei mittlerweile gesperrt worden. "Der Hund von Frau Zedelmaier sollte damit nicht mehr von uns angeschrieben werden."

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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