münchen.t-online - Nachrichten für München
Such Icon
münchen.t-online - Nachrichten für München
Such IconE-Mail IconMenü Icon


München

München: Flughafen erwartet Verdi-Warnstreik und 80 Prozent Ausfälle


Airport München
Warnstreik: 100 Starts und Landungen sollen stattfinden

Von dpa
Aktualisiert am 27.02.2025 - 09:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Flughafen MünchenVergrößern des Bildes
Der Flughafen München (Archivbild): Von Donnerstag bis Freitag steht ein Warnstreik an. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)
News folgen

Kurz vor Beginn der bayerischen Faschingsferien bringt ein Warnstreik den Betrieb am Flughafen durcheinander. Die Auswirkungen sind international zu spüren.

Am Münchner Flughafen hat ein zweitägiger Warnstreik der Gewerkschaft Verdi begonnen. Die Fluggesellschaften haben 80 Prozent der für heute und morgen geplanten Flüge gestrichen. Darüber informierte die Flughafengesellschaft FMG die Passagiere auf ihrer Website. Auch ein Flughafensprecher bestätigte am Morgen, dass die Flüge weiterhin gestrichen sind.

Loading...

Erste Annullierungen hatte es sogar schon vor dem Beginn des Warnstreiks am Mittwochabend gegeben. Für Donnerstag und Freitag waren am zweitgrößten deutschen Flughafen jeweils rund 830 Starts und Landungen geplant. 100 Starts und Landungen sollten am Donnerstag weiterhin stattfinden, wie ein Sprecher sagte. In absoluten Zahlen bedeutet eine Streichung von 80 Prozent der Flüge, dass an den beiden Tagen voraussichtlich über 1.300 Maschinen nicht wie vorgesehen starten oder landen werden. Diese Zahl könnte sich jedoch noch erhöhen: "Weitere Annullierungen sind nicht ausgeschlossen", schrieb der Flughafen.

Warnstreik dauert bis Freitag 24 Uhr

Der Warnstreik hat in der Nacht zum Donnerstag begonnen und soll am Freitag um 24 Uhr enden. Der Samstag ist der erste Tag der bayerischen Faschingsferien.

Auch am Flughafen Hamburg soll es am Donnerstag und Freitag wegen des Tarifstreits zu Beeinträchtigungen kommen. Nach Angaben des Flughafenverbands ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) können wegen der Warnstreiks in dieser Woche knapp 300.000 Passagiere ihre Reise nicht antreten. "Zweitägige Streiks, die deutsche Metropolregionen vom internationalen Luftverkehr abschneiden, haben längst nichts mehr mit Warnstreiks zu tun", teilte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel mit.

Gerwerkschaften fordern ein Lohnplus von acht Prozent

Die Fluggesellschaften sind an der laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst gar nicht beteiligt, werden nun jedoch in Mitleidenschaft gezogen. Verdi hat die im öffentlichen Dienst beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Flughafens sowie die Bodenverkehrsdienste zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Damit will die Gewerkschaft den Druck auf Kommunen und Bund erhöhen. Die Gewerkschaften wollen ein Lohnplus von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro monatlich durchsetzen. Außerdem wollen die Gewerkschaften drei zusätzliche freie Tage aushandeln.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Damit will die Gewerkschaft den Druck auf Kommunen und Bund erhöhen. Die Gewerkschaften wollen ein Lohnplus von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro monatlich durchsetzen. Außerdem wollen die Gewerkschaften drei zusätzliche freie Tage aushandeln.

Wichtigste Fluggesellschaft in München ist die Lufthansa. Die bayerische Landeshauptstadt ist neben Frankfurt eines der beiden Drehkreuze des Unternehmens für den weltweiten Flugverkehr. Die Lufthansa will die betroffenen Passagiere kontaktieren und bietet kostenlose Umbuchung oder Stornierung an.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



Telekom