Um Familien zu entlasten Uber bietet in München neuen Service für Teenager an
Eine neue Funktion in der Uber-App soll das Leben von Familien erleichtern. Die Kinder können sich damit selbst eine Fahrt buchen, die Eltern behalten den Überblick.
Eltern in München und anderen Städten Deutschlands können sich auf ein neues Mobilitätsangebot freuen: Seit vergangenen Freitag bietet das Technologieunternehmen Uber den Dienst "Uber Teens" an, der speziell für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren entwickelt wurde. Ziel ist es, Familien im Alltag zu entlasten und mehr Flexibilität zu schaffen.
Laut einer Umfrage von Uber verbringen mehr als ein Drittel der Eltern jede Woche mindestens zwei Stunden damit, ihre Kinder zur Schule oder Aktivitäten wie Sport oder Geburtstagsfeiern zu bringen. 15 Prozent investieren sogar bis zu sechs Stunden. Dabei nutzen 62 Prozent das eigene Auto, und viele warten vor Ort, um den Rückweg zu sparen.
"Uber Teens" zunächst nur in ausgewählten Städten
Mit "Uber Teens" können Eltern für ihre Kinder nun ein eigenes Uber-Konto einrichten. Teenager buchen ihre Fahrten eigenständig, während Eltern dank verschiedener Sicherheitsfunktionen den Überblick behalten. Zudem lässt sich ein Ausgabenlimit festlegen, um die Kosten im Blick zu haben.
Der Service wird neben München zunächst auch in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart, Hannover und Mannheim angeboten und schrittweise deutschlandweit ausgerollt. Besonders für viel beschäftigte Familien stelle das neue Angebot einen echten Mehrwert dar, betonte Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland. "'Uber Teens' macht das Leben von Familien einfacher und entspannter."
Verschiedene Sicherheitsfunktionen integriert
Zu den Sicherheitsfunktionen gehören eine Echtzeit-Verfolgung der Fahrt, die RideCheck-Technologie bei Abweichungen von der Route sowie eine PIN-Verifizierung. Mit dieser soll sichergestellt werden, dass die Teenager ins richtige Fahrzeug steigen. Ohne die richtige PIN kann die Fahrt nicht starten. Außerdem können die Jugendlichen in der App direkt einen Notfallknopf betätigen, sollten sie während der Fahrt Bedenken haben. Für den Dienst werden nur erfahrene und hoch bewertete Fahrer eingesetzt, erklärte Uber.
Für die Entwicklung der Teenager-Konten hat sich Uber Unterstützung von Sicherheitsexperten und Elternorganisationen wie Safe Kids Worldwide und ParentZone gesucht. "Im Rahmen unserer Arbeit haben wir mit Hunderten von Eltern und Jugendlichen in ganz Europa gesprochen, um sicherzustellen, dass Uber einen sicheren Service vom Abholen bis zum Absetzen bieten kann", erklärte Vicki Shotbolt, CEO und Gründerin von ParentZone.
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- Pressemitteilung von Uber Deutschland vom 06.12.2024