Ungewöhnliches Urlaubsmitbringsel Zoll macht grusligen Fund in Gepäck von Frau

Bei einer Gepäckkontrolle am Flughafen macht der Zoll einen unappetitlichen Fund. Total ungewöhnlich ist die Entdeckung für die Beamten jedoch nicht.
Ein unappetitliches Urlaubsmitbringsel haben Zöllner am Münchner Flughafen im Gepäck einer Reisenden gefunden. Bei einer Röntgenkontrolle stellten die Beamten am vergangenen Freitag ein gebratenes, vollständig zum Verzehr präperiertes Nagetier fest.
"Wir erleben immer wieder, dass Reisende nicht einfuhrfähige Lebensmittel aus dem Ausland mitbringen wollen", sagte Pressesprecher Thomas Meister. Das Fleisch sei aufgrund tierseuchenrechtlicher Regelungen eingezogen und anschließend fachgerecht vernichtet worden.
Strikte Regelungen für Einfuhr von Fleisch und Milch
Laut Aussage der Frau handelte es sich bei dem gegrillten Nagetier um ein Exemplar der Gattung Agutis. Die mit Meerschweinchen verwandten Tiere kommen ausschließlich in Mittel- und Südamerika vor. Sie werden zwischen 42 und 62 Zentimeter groß und zwischen 1,5 und 4,5 Kilogramm schwer.
Grundsätzlich sei das Mitbringen von Fleisch und Milch sowie daraus hergestellten Produkten aus Nicht-EU-Ländern untersagt, teilte der Zoll mit. Dadurch soll das Einschleppen von Tierseuchen in die Europäische Union verhindert werden.
- Pressemitteilung des Hauptzollamts München vom 14. Februar 2024
- abenteuer-regenwald.de: "Agutis – Experten für die ganz harte Nuss"