Wegen Corona-Maßnahme Piazolo als "Drecksschwein" beschimpft – Staatsschutz ermittelt

Der Chef der Bayernpartei München, Alexander Hilger, ist gegenüber dem Kultusminister Michael Piazolo ausfallend geworden. Weil ihm eine Corona-Maßnahme nicht passte, beleidigte er den Minister. Nun wird gegen
Gegen Alexander Hilger, den Chef der Bayernpartei München, läuft derzeit ein Ermittlungsverfahren. Das bestätigte die Polizei München auf Anfrage von t-online. Zuvor hatte die "Bild" berichtet.
Wie ein Sprecher der Polizei bestätigte, liege gegen Hilger ein "Anfangsverdacht der Beleidigung" vor. Grund ist eine Nachricht auf Twitter.
München: Tweet löst Ermittlungen aus
In dieser hat Hilger den Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) als "Drecksschwein" beschimpft und entrüstete sich darüber, dass Kinder im Sportunterricht eine Maske tragen müssen.
Aufgrund seiner Wortwahl ermittle nun das Kriminalfachdezernat für Staatsschutzangelegenheiten gegen Hilger. Sein Tweet ist auf seinem Twitter-Profil noch immer sichtbar, Hilger hat ihn demnach nicht gelöscht.
- Anfrage an die Polizei München
- Twitter von Alexander Hilger